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Erfolgreiche Kommunikation

Am Aschermittwoch machte sich ein kleines Grüppchen vom Karneval unbeeindruckter Kolleginnen und Kollegen auf, um bei Wella neue Impulse für die Kommunikation von/ mit Azubis zu bekommen. Kleines Grüppchen!?- Warum? Kurzfristig musste umorganisiert werden, da der ursprünglich eingeplante Moderator nicht mehr zur Verfügung stand, und ein Ersatz beschafft werden musste.

Aber Ersatz, das kann so nicht stehen gelassen werden, denn der uns von dem Wella-Studio Leiter Marco Curcio empfohlene Moderator Michael Marciniak stellte sich als höchst kompetenter und unterhaltsamer Fachmann heraus. Als Friseurmeister, der seit Jahren selbstständig ist, langjähriger Fachtrainer u.a. für Pivot Point war und ständig mit der Weiterentwicklung seiner Kompetenzen beschäftigt ist, brachte er uns unter anderem Grundlagen der Neurolinguistischen Programmierung (NLP) nahe.

Der Tag begann mit lernpsychologischen Grundlagen neben der Auffrischung von Wissen, über welche Sinneskanäle man am besten lernt, wurden auch neue Infos wie, „Das Unbewusstsein kann keine Negationen verarbeiten.“, vermittelt Daher ist die Autosuggestion „Ich will nicht mehr rauchen!“ zwecklos, das Unbewusstsein hört „Ich will rauchen“.

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Herr Marcininak sensibilisierte uns noch einmal dafür, wie unterschiedlich Menschen ihre Umgebung wahrnehmen und ihre daraus resultierenden Denkmodelle, auf die man sich sowohl als Lehrer als auch als Friseur einstellen sollte. Die Typen wurden anhand von prägnanten Beispielen verdeutlicht. Gottschalk, der visuelle Typ, Jauch, der Kinästhet und Harald Schmidt, der auditive Typ. Wir übten uns in der Unterscheidung der Typen über Worte, Augen und Körperhaltung, um dann zu überlegen, wie man diese Personen am besten ansprechen kann, zum einen im unterrichtlichen Zusammenhang und im Beratungsgespräch.

So kann sich ein Kunde je nach Wahrnehmungstyp unterschiedlich ausdrücken: „Ich bekomme meine Haare nicht in den Griff.“ (kinästhetisch), „Ich sehe immer so zerzaust aus.“ (visuell), „Der Haarschnitt ist schrill.“ (auditiv).
Aber dort sind wir nicht stehen geblieben. Es wurden Techniken vorgestellt, wie wir an den inneren Zustand des Gegenübers vordringen können. So wurde das Matching durch Pacen (Spiegeln), der Rapport (Kontakt) und Leading vorgestellt und geübt, um die „Sprache“ des Gegenübers einzunehmen, als Möglichkeit besseren Kontakt herzustellen und als Mittel zur Umsatzsteigerung zu nutzen. Anschaulich wurden diese Techniken durch Filmesequenzen und eindrucksvollen Beispiele aus der Praxis.

Gegen das Mittagstief wurde zur energetischen Einstellung und Entspannung das Klopfen (EFT) vorgestellt und es half. Selten habe ich eine so lange und intensive Veranstaltung so entspannt und energiegeladen verlassen.

Abgerundet wurde dieses informative Seminar durch Literaturhinweise zur Vertiefung und nicht zuletzt durch die gute Betreuung und Verpflegung durch das Team des Wella-Studios. Dafür einen herzlichen Dank.
Wir hoffen, dass dieses Seminar in ähnlicher oder vertiefender Art, gerne klopfend, noch einmal mit mehr Teilnehmern durchgeführt werden kann, denn es war ein sehr inspirierender Tag mit einem kompetenten Moderator, der uns noch viel zu sagen hat.

Anja Griesche

Literaturtipps:
Stefan Klein, „Die Glücksformel“
Dr. Michael Bohne „Feng Shui gegen das Gerümpel im Kopf“
Tanja Madsen „Yoga für den Verstand“
J. O´Connor „Weiterbildung auf neuem Kurs“

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